Einst belacht, jetzt international begehrt: Der SMART, der Kleinstwagen aus dem Land wo Mercedes, BMW und Audi wachsen. Das lässt sich Toyota nicht nehmen und erscheint im neuen Jahr mit dem IQ, der alles ein wenig besser können soll als der Winzling aus Deutschland.
Wer noch vor kurzem in einem SMART an der Ampel stand, wurde immer ein wenig belächelt, so als hätte er eine rote Gumminase aufgesetzt. Ein bisschen doof aber irgendwie niedlich. Das hat sich geändert. Kleine Autos mit Top-Ausstattung sind total angesagt.
Ein Lexus im Bonsai-Format
In Californien hat der SMART bereits eine wahre Hype ausgelöst – iPhones haben heute schon alle, nun ist es das „little german car“ was zum „must have“ avanciert. Man sitzt zwar nicht besser, aber die grüne Seele fühlt sich besser als in einem Porsche Cayenne, Mercedes GLK oder BMW X5. So etwas kann sich Toyota natürlich nicht bieten lassen und schlägt mit dem IQ gnadenlos zurück. Ein Lexus im Bonsai-Format soll es werden.
Der IQ ist etwas länger als der SMART (2,98 gegenüber 2,70). Im Gegensatz zum zweisitzigen Smart sollen bis zu vier Personen im iQ Platz finden, dafür sogt die 3+1 Sitzkonfiguration. Der Beifahrersitz kann ganz nach vor geschoben werden und bietet (zumindest für kurze Strecken) einen dritten Sitzplatz mit ausreichender Beinfreiheit. Hinter dem Fahrer findet sogar noch ein Kind Platz. Dank der umklappbaren Rücksitzbank passt in den IQ bei Fahrten zu zweit jede Menge Gepäck.