Mehr als jede vierte der 75 getesteten Vertragswerkstätten fiel bei der Stichprobe durch Mängel auf. Immerhin aber zwei Drittel schnitten mit „sehr gut” ab (49 Betriebe), vier Prozent bewertete der ADAC mit „ausreichend” oder mangelhaft”. Der Verband Deutsches Kraftfahrzeug in NRW beurteilte dieses Ergebnis als „deutlich verbesserte Qualität in den Kfz-Meisterbetrieben”. Demnach sei die Zahl der Werkstätten, die mit „sehr gut” oder „gut” bewertet wurden, im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen. Darüber hinaus seien die Testergebnisse ein besonderer Ansporn, den Weg der „kontinuierlichen Verbesserungsprozesse im Service weiter zu optimieren”.
Freie Kfz-Meisterwerkstätten standen diesmal nicht auf dem ADAC-Prüfstand. Elmar Huth, Vorsitzender der Vereinigung der Freien Kfz-Meisterbetriebe glaubt, dass das schlechte Abschneiden einiger Vertragswerkstätten abfärben könnte. „Kunden könnten schon denken: Wenn eine Händlerwerkstatt nicht den Fehler findet, was passiert dann erst bei einer freien?”, sagt der selbstständige Kfz-Meister. Warum die Mängel bei der ADAC-Stichprobe vielfach unentdeckt blieben, kann er nicht nachvollziehen. Dabei handele es sich um die üblichen Fehler, die bei Tests überprüft würden. „Dafür braucht man keine spezielle Schulung”.
Fazit: Einige herstellergebundenen Werkstätten arbeiten schlampig. Freie Werkstätten, geführt von eigenverantwortlichen Unternehmern , können sich solche Nachlässigkeiten nicht erlauben und arbeiten am Beispiel der PROFISERVICE WERKSTATT sorgsam und pflichtbewusst.