"Flatrate"-Autos sind zu teuer

Die "Rundum-Sorglos" Pakete sind keine Schnäppchen

Autokauf: Mit Cash ist man König

Der ADAC hat die All-Inclusive-Angebote der Hersteller Ford, Audi und Volvo untersucht und festgestellt: Autofahren per "Flatrate" kommt den Verbraucher teurer zu stehen als andere Finanzierungsmodelle.

Am günstigsten ist immer noch der Barkauf. Hierbei kann der Käufer den besten Rabatt aushandeln und die teilweise recht hohen Finanzierungskosten sparen. Selbst bei einer Ratenzahlung über den Hersteller oder bei der Finanzierung über die Hausbank lässt sich mehr Geld sparen als bei den "Flatrates".

In den ersten vier Jahren gibt es kaum grössere Reparaturen

Das "Rundum Sorglos" Paket ist teuer

Bei den "all inclusive" Angeboten muss der Käufer meist den regulären Listenpreis bezahlen, der in der Regel nicht verhandelbar ist. So entgehen dem Kunden die üblichen Rabatte, die heutzutage beträchtlich sind. Der ADAC kritisiert auch die teilweise hohen Bearbeitungsgebühren, die mehrere Hundert Euro betragen können. All das verteuern die Sorglos-Angebote der Hersteller.

Wenn man davon ausgeht, dass bei einem Neuwagen in den ersten vier Jahre kaum grössere Reparaturen anfallen, ist das Angebot, auch ohne den Kostenfaktor, nicht zu empfehlen. Übrigens, wer ohne Flatrate kauft, hat die freie Werkstattwahl und kann sein Fahrzeug auch bei günstigen freien Werkstätten, wie der PROFISERVICE WERKSTATT warten lassen. (Fotos: schaeferpress, ADAC)