Der MGB war der meistverkaufte Sportwagen in Großbritannien und trat die Nachfolge des MGA an. Das Kürzel MG steht für „Morris Garage“, die kleine Autoschmiede wurde aber von der British Motor Corporation (BMC) übernommen die später zu British Leyland wurde.
Der B wurde im Mai 1962 vorgestellt und bis zum Oktober 1980 gebaut – insgesamt wurden 523.836 Fahrzeuge hergestellt. Der klassischen Briten gibt es als Cabrio und als Coupé, den wunderschönen von Pininfarina designten MGB GT.
Die meisten Fahrzeuge waren mit dem robusten 1.800 ccm Motor mit 95 PS bestückt. Rund 9.000 Cabrios wurden mit dem 3-Liter Aggregat aus dem Austin-Healey 3000 ausgeliefert. Der MGC genannte Sportwagen leistet 145 PS und ist an der großen Beule in der Motorhaube zu erkennen.
Der absolute Wahnsinn heißt MGB GT V8. Dem sehr gesuchten Coupé wurde der V8 Motor aus dem Rover 3500 implantiert. Die 3,5 Liter große Maschine leistet zwar nur 137 PS, verfügt aber über ein gigantisches Drehmoment und einen blubbernden Sound den man im Magen spürt. 2.591 Stück wurden zwischen 1973 und 1976 gebaut – hinzu kamen einige tausend Umbauten. Allen voran Tuner Ken Costello, der dem leichten GT 180 PS einhauchte und für fantastische Fahrleistungen sorgte. Der Sprint von 0 auf 100 Km/h in unter acht Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200!