Autogas als Antriebsenergie senkt die Kraftstoffkosten und schont die Umwelt. Der Umbau und Einsatz in herkömmlichen Otto-Motoren ist problemlos sollte aber unbedingt vom Fachmann vorgenommen werden.
Nachdem der Bundestag im Jahr 2006 die drohende steuerliche Ungleichbehandlung von Autogas und Erdgas als Kraftstoff aufgehoben hatte, liegt die Entscheidung zwischen den beiden Gasantriebs-Varianten bei den Verbrauchern selbst. Es sind mehrere Faktoren, die diese Entscheidung so eindeutig haben ausfallen lassen: Die Ausrüstung mit Autogas ist ein unkomplizierter Werkstatteingriff, der praktisch bei allen Fahrzeugen mit Otto-Motor möglich ist. Je nach Fahrleistung amortisiert sich die Investition vielfach bereits in weniger als zwei Jahren.
Flexible Tanks kosten kaum Platz.
Die im Gegensatz zu Erdgas niedrigen Betriebsdrücke von Autogas lassen flexible Formgebungen des Tanks zu. Die meistgenutzte Variante des Reserveradmuldentanks erfordert keinerlei Verzicht beim Kofferraum-Volumen, die Reichweite eines bivalenten Fahrzeugs wird durch das Fassungsvermögen dieser Tanks nicht selten verdoppelt.