Audi R8 schlägt Porsche 911


Audi R8 schlägt den Porsche 911

Rivalen der Autobahn: Audi R8 trifft auf Porsche 911.

Die Tage, in denen der „Elfer“ die linke Spur nach Belieben dominierte, scheinen wohl der Vergangenheit anzugehören. Ein neuer, nicht weniger auffälliger Motorkoloss aus Deutschland, spurtet an die Spitze der „Hall of Cars“: der Audi R8! Beim direkten Aufeinandertreffen sah der Platzhirsch 911 Carrera zwar nicht völlig alt aus, konnte seinen neuen Gegenspieler jedoch nicht wie gewohnt von der Pole stoßen.

Der R8 ist stärker - 355 Porsche-PS stehen den 420 Pferden des Audi-Boliden gegenüber. Und über die Ästhetik lässt sich gern streiten, dennoch hat der Audi zweifelsfrei den kraftvolleren, provokanteren Auftritt. Sein Design lässt sich nur nicht durch ein bloßes WOW beschreiben, es verschlägt einem regelrecht die Sprache – der wohl heißeste Audi aller Zeiten.

Atemberaubend ist auch der bloße Anblick des Mittelmotors unter der Heckscheibe, die diesen wie einen Juwel hinter der glasverhüllten Vitrine behütet. Dutzendfache kleine – keineswegs ausufernde – Tagfahrleuchten unter den Scheinwerfern runden das auffällige Design ab. Auch der futuristischen Silhouette des Audis hat der heute etwas altmodisch wirkende 911 wenig entgegenzusetzen.Der Elfer ist eben der Elfer.

Der Preisvergleich: Hier zumindest hat der Porsche die Haube vorn. Für den 911 Carrera muss man 96.717 Euro hinblättern, 104.400 Euro verlangt Audi – freilich spielen in dieser Liga die Preise wohl keine Rolle. Fans und Schwärmer können sich ihren Audi R8-Kick aber auch bei Luxusautovermietern wie www.afirst.de holen. Hier werden unter anderem auch weiße Lambos, die neusten BMW-, Audi – oder Mercedes-Modelle zur Miete angeboten. Bei 299 Euro Stundenmiete für einen Lamborghini kann zwar kaum vom Schnäppchen die Rede sein, jedoch stehen dem immer noch die beim Kauf anfallenden 100.000 Euro als zentrales Argument entgegen.

Einmal ein Luxusauto selbst zu fahren, davon träumen Viele. Die stark ausgeprägte Automentalität in Deutschland macht sich laut Edelvermieter Afirst zufolge stark bezahlt. So würden elitäre Vehikel gern auch für kurze Zeitabschnitte gemietet werden, hin und wieder sogar für nur spärliche 60 Minuten.

Doch wer mietet sich eigentlich den teuren Vierrad-Luxus? Jung und alt. Das Publikum sei breit gestreut und unterschiedlich. Junge Männer und auch Frauen, aber auch Best Ager, gönnen sich hin und wieder den galaktischen Fahrspaß. Einen großen Nachteil zieht der temporäre Adrenalinstoß dann doch mit sich: Das Aussteigen fällt nach der Fahrt umso schwerer.