Autobatterien: Wenn der Akku überfordert ist

Leer und ausgelutscht. Immer mehr Batterien sind überlastet, weil die Autos immer aufwendigere Technik und somit auch immer gefräßigere Verbraucher an Bord haben. Folge: Der Akku macht schlapp. Laut ADAC wurden die „Gelben Engel“ auch im vergangenen Jahr am häufigsten wegen Problemen mit der Autobatterie gerufen.


Moderne Autobatterien müssen heutzutage spürbar höhere Anforderungen bewältigen. Sollte ein Austausch notwendig sein, empfiehlt sich eine Fachwerkstatt

Mehr als vier Millionen Mal rückte die ADAC-Pannenhilfe im letzten Jahr aus. Beinahe bei jedem vierten Einsatz ging es um eine defekte Autobatterie. Die exakte Zahl beziffern die Pannenhelfer mit satten 840.405 Fällen. Woran liegt´s? Je moderner das Auto, umso mehr Technik steckt drin, und die benötigt eben ganz viel Energie. Vom raffinierten Assistenzsystem über Heizung und Klimaanlage bis hin zum ausgeklügelten Hightech-Multimediasystem – alle saugen ihren Saft aus dem überlasteten Akku – besonders, wenn der Motor dank Start-Stopp-Funktion an der roten Ampel abschaltet.

 

Neben der exorbitanten Zunahme an Verbrauchern frisst auch der stetig wachsende automobile Alltag immer mehr Energie. Der Fahrt eben mal kurz zum Supermarkt und dem Stop-and-Go-Verkehr sei Dank. Obwohl die Qualität der Batterien deutlich besser geworden ist, fordert die tägliche Schwerstarbeit irgendwann ihren Tribut.

 

In so einem Fall ist es ratsam, die Autobatterie von einer Fachwerkstatt austauschen zu lassen. Weil der Batteriewechsel durchaus risikobehaftet sein kann. Wer selbst den Austausch vornimmt, läuft Gefahr, wichtige Daten und Einstellungen zu verlieren, die dann mühsam wieder neu kalibriert oder eingelesen werden müssen. Eine Kfz-Meisterwerkstatt hält dagegen während des Batterieaustauschs mit speziellem technischen Gerät die Spannung und somit auch die Daten und spezifischen Einstellungen.

 

Foto: Coparts/RtM