Autodiebstahl: So schützen Sie Ihr Auto am besten

Gar nicht schön. Etwa alle 35 Minuten wird ein Auto aufgebrochen. Reißen sich die Langfinger nicht gleich das ganze Fahrzeug unter den Nagel, haben sie es auf Wertsachen abgesehen. Und davon gibt’s im Wagen oftmals und buchstäblich offensichtlich mehr als genug. Navi, Radio, Handy, Bargeld oder Kreditgarten – Gelegenheit macht Autodiebe. Selbst ältere Karossen bleiben nicht verschont, beispielsweise für eine spontane Spritztour oder zum Begehen weiterer Strafftaten, warnt die Polizei. Wie Sie Ihr Auto am besten schützen, lesen Sie hier.


Eine Scheibe einzuschlagen, gehört zu den Klassikern beim Auto-Aufbruch

Laut der Polizeilichen Kriminalprävention für Bund und Länder ging die Zahl der Kfz-Diebstähle in 2019 zwar leicht zurück, bleibt aber auf einem hohen Niveau. Beim Aufbruch sind die Diebe wenig erfinderisch, greifen auf altbewährte Methoden zurück: Seitenscheibe einschlagen, Heckklappenschloss aufhebeln oder Türverrieglung ausstechen.

 

Zudem warnt die Kriminalprävention: Ein Autodiebstahl sei grundsätzlich jederzeit möglich, tatkritische Zeiten gebe es nicht. Naturgemäß sind die Aufbrüche in Ballungsräumen höher als in ländlichen Gebieten. Angebot und Nachfrage eben.

 

Der beste Schutz vor Autodieben fängt indes bei einfachsten und ganz banalen Dingen an: Autofahrer, die beim Verlassen ihres Wagens die Fahrzeugschlüssel liegen lassen, haben irgendwie selbst schuld. Also, Zündschlüssel immer mitnehmen – selbst bei kürzester Abwesenheit! Genauso simpel ist eigentlich die Präventivmaßnahme umzusetzen, alle Fenster und Türen des Autos, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel abzuschließen beziehungsweise zu verriegeln.

 

Bleibt das sonst übliche optische Signal beim Absperren per Funk-Zentralverrieglung aus, könnte ein Funkblocker der Grund sein. Das Auto bleibt dann übrigens offen. Keine gute Idee ist es, einen Ersatzschlüssel am oder gar im Wagen zu deponieren. Weitere Folge: der Kfz-Versicherer ist gemäß aktueller Rechtsprechung im Falle des Autoklaus wegen grober Fahrlässigkeit von seiner Leistungspflicht befreit.

 

Ebenso fahrlässig ist es, die Fahrzeugschlüssel in der Jacken- oder Manteltasche zu belassen, wenn selbige in öffentlichen Räumen unbeaufsichtigt hängengelassen wird. Geht der Autoschlüssel verloren oder noch schlimmer wird gestohlen, umgehend in die Fachwerkstatt Ihres Vertrauens fahren. Dort kann der Schlüssel sofort gesperrt werden.

 

Besondere Vorsicht gilt bei Keyless-Entry-Systemen. Geschickte Autodiebe sind in der Lage, das Funksignal dieses sogenannten Komfortfahrzeugschlüssels abzufangen. Deshalb sollte der betreffende Funkschlüssel auch zu Hause nicht in der Nähe von Haus- oder Wohnungstür aufbewahrt werden. Zusätzlichen Schutz bieten funkdichte Schlüsselhüllen.

Auch mechanische Sperren bieten zusätzlichen Diebstahlschutz, sind aber nicht jedermanns Sache. Dazu zählen Gangschaltung- und Lenkradsperre, Felgenschloss und Parkkralle. Hochwertiger sind elektronische Wegfahrsperren und Diebstahl-Warnanlagen sowie Kfz-Ortungssysteme, mit deren Hilfe gestohlene Fahrzeuge wiedergefunden werden können.

DQuelle: Polizei, Foto: AdobeStock


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