Blow Ups: Tempolimits auf Autobahnen durch Hitzeschäden

Die erste richtige Hitzewelle hat ganz Deutschland in einen Brutofen verwandelt. Die Rekordtemperaturen haben leider auch schon ihre Spuren auf den Straßen hinterlassen. Bereits auf zwei Autobahnen mussten vorübergehende Tempolimits wegen aufgeplatzter Fahrbahnen verhängt werden. Die sogenannten Blow Ups entstehen praktisch aus dem Nichts und können für Autofahrer gefährlich werden.


Jetzt kommt es wieder verstärkt zu temporären Geschwindigkeitsbeschränkungen wegen Hitzeschäden auf Autobahnen und Schnellstraßen

Auf der A7 in Höhe Dorfmark waren am Sonntag als direkte Folge der Rekordhitze Betonplatten aufgebrochen. Zudem hob sich der Asphalt an und etliche Betonbrocken landeten auf der Fahrspur. Aber nicht nur in der Lüneburger Heide mussten die Straßenmeistereien wegen Blow ups ausrücken. Bereits Anfang der Woche kam es zu Blow ups auf der A29 und am vergangenen Wochenende wurden deshalb vorübergehende Tempolimits auch auf einigen bayrischen Autobahnabschnitten ausgesprochen.

Und es soll weiter heiß bleiben. Bei den hochsommerlichen Temperaturen müssen gerade Auto- und Motorradfahrer besonders vorsichtig fahren. Denn: Zeigt das Thermometer über mehrere Tage hinweg mehr als 30 Grad an, kommt es auf Autobahnen und Schnellstraßen schnell zu Schäden am und im Straßenbelag. Durch die lang anhaltende Hitze platzen immer wieder Stellen auf, der Straßenbelag wird regelrecht aufgesprengt - berüchtigte Blow Ups entstehen.

Alle Verkehrsteilnehmer sollten in solchen Fällen sehr aufmerksam sein, Tempobeschränkungen unbedingt einhalten und den Abstand zum Vordermann vergrößern. Speziell ältere Autobahnen, deren Fahrbahnen aus Betonplatten bestehen, sind für diese gefährlichen Straßenblasen anfällig. Deshalb ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Schäden sind  kaum oder erst sehr spät zu erkennen, besonders wenn das Tempo zu hoch ist. 

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