Der Reifendrucksensor kommt

Hätten Sie´s gewusst? Seit dem 1. November 2012 müssen alle neu zugelassenen Fahrzeuge über ein neuartiges Reifendruck-Kontrollsystem verfügen. Das macht den Reifenwechsel um ein vielfaches teurer als bei herkömmlichen Reifen.


Kostenexplosion beim Reifenwechsel

Reifenwechsel werden in der Zukunft aufwändiger und daher deutlich teurer werden. Der Grund hierfür ist die gesetzliche Einführung der neuen Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS).

Beim Reifenwechsel müssen jetzt Sensoren ausgelesen werden. Der Zustand muss überprüft und die im Inneren des Gummis sitzenden Messgeräte gegebenenfalls erneuert werden. Die aufgezogenen Reifen müssen dann wieder an das Steuergerät angepasst werden. Die kann mit einem Diagnosegerät erfolgen oder durch eine mindestens 15-minütige Probefahrt mit dem Fahrzeug.

Mit den Sensoren müssen seit dem 1. November 2012 alle neu zugelassenen Fahrzeuge ausgerüstet sein - ab 1. November 2014 ist das System dann bei allen Neuwagen Pflicht. RDKS soll dafür sorgen, das der Fahrer bei sinkendem Reifendruck gewarnt wird. Der Grund ist, das viele Fahrzeuge mit falschen, meist zu geringem Druck auf den Strassen sind. Das kann zu höherem Verbrauch und erhöhter Unfallgefahr führen.

Die Arbeitszeit für den Wechsel von vier Reifen wird sich wegen der neuen Regelung mindestens verdreifachen, hinzu kommen noch die Kosten für die Sensoren. 

Foto: Continental