Ersatzteile aus dem Internet

Der Online-Kauf ist attraktiv. Bestellungen können bequem von zu Hause getätigt werden, Preisvergleiche sind mit nur wenigen Klicks möglich, die Ware kommt häufig im 24 Stunden Versand schnell nach Hause. Probleme bekommt man erst beim Einbau - da müssen Fachleute ran.


Der Online-Kauf kann auch schnell zur Fallgrube werden

Der Internet Kauf boomt. Internet Kaufbörsen  und Online-Händler wie eBay, Amazon und Zalando verzeichnen hohe Kundenzuwächse. Der Trend ist ungebrochen. Bequem, einfach, schnell.

Wenn es allerdings um technische oder sicherheitsrelevante Fahrzeugteile geht, wird der schnelle Online-Kauf auch ebenso schnell zur Fallgrube. Eine Kaufberatung wie einem klassischen Fachhandel ist trotz Vergleichs- und Bewertungsportalen häufig  unzureichend. Zumal (nahezu) alle Fahrzeugteile einen Einbau beziehungsweise eine Montage benötigen. 

Bei Wischerblättern kann Mann/Frau vielleicht sich vielleicht noch selber helfen, die Do-it-yourself Maßnahme ist bei Bauteilen wie Reifen oder Bremsklötzen nicht ratsam und sogar gefährlich. Zumal wegen der zunehmenden Komplexität moderner Fahrzeuge Bereiche im und am Pkw häufig  gar nicht oder nur sehr schwer zugänglich sind. Selbst Fahrzeuglampen oder Zündkerzen können in modernen Fahrzeugen nur noch umständlich oder nur mit Spezialwerkzeug eingebaut werden.

Und auch eine Werkstatt mit dem Einbau des über das Internet mutmaßlich günstiger gekaufte Bauteil zu beauftragen, ist keine Alternative. Denn nach einer Umfrage des Verlag Kaufhold GmbH verweigern 80 Prozent der befragten, freien Werkstätten die Montage eines mitgebrachten Ersatzteils. Und das aus Gründen, die unterschiedlich und nachvollziehbar sind:

Nein, weil wir das Haftungsrisiko nicht übernehmen wollen.

Nein, weil es sich betriebswirtschaftlich nicht rechnet.

Nein, weil wir nur Ersatzteile in OE-Qualität einbauen und keine           

        Produkte, deren Herkunft und Hersteller wir nicht kennen.

Insbesondere die Haftungsfrage ist problematisch. Wer trägt die Verantwortung, wenn das eingebaute Bauteile defekt ist? War das Bauteil schon vor Einbau kaputt oder wurde es unsachgemäß montiert und dadurch fehlerhaft? Wer ist in der Beweispflicht? – Der Hersteller ... der Werkstattkunde ... oder die Werkstatt? 

Wenn es um Schuhe, Socken oder auch die elektrische Zahnbürste geht, ist Online-Kauf eine durchaus praktikable Einkaufsmöglichkeit. Bei Fahrzeugteilen ist hingegen Vorsicht zu genießen: Die Schwächen des Interneteinkaufs sind unter anderem eine schlechte Teileindentifikation, die Unerfahrene mal zu einem Billigteil greifen lassen oder zu nicht passenden Teilen.

Es ist also durchaus empfehlenswert, Fahrzeugteile im Fachhandel oder bei einer Fachwerkstatt zu beziehen. Die Profis der PROFISERVICE WERKSTATT helfen und beraten Sie gern.

Foto: schaeferpress


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