Genf extrem


Genf extrem. Der Carlsson C25, der Hennessey Venom GT und der Edag Light Vision sind nur drei der Highlights extrem in Genf (Fotos: Carlsson, Hennessey Performance, EDAG)

Der Genfer Autosalon eröffnet traditionell das europäische Auto-Messe-Jahr und zeigt am Lac Leman eine Vielzahl von Innovationen. Auf dem Automobilsalon in der Schweizer Metropole zeigen beinahe alle Hersteller mindestens eine Neuheit, Europa- oder Weltpremiere.

Aber nicht nur renommierte Automobilhersteller, auch kleine Manufakturen, Edeltuner und Zuliefer-Unternehmen präsentieren sich in Genf mit einem Feuerwerk an Innovationen. Messe extrem, sozusagen. Und das in technischer, optischer oder effizienter Weise.

Der Mercedes Edeltuner Carlsson präsentiert beispielsweise sein erstes eigenes Fahrzeug. Der C25 basiert zwar auf dem Chassis des SL 65, doch die Karosserie wurde vom Tuner selbst gezeichnet. Der über 700 PS starke Supersportler kostet ab 430.000 Euro.

Der Auto-Zulieferer Edag stellt eine weiterentwickelte Version seiner bekannten Elektroauto-Studie Light Vision vor. Höhepunkt des "grünen" Prototyps ist ein Aluminium-Leichtbau, der das Gewicht auf 1,2 Tonnen reduziert und eine Reichweite von 150 Kilometer ermöglicht.

Ein Fahrzeug ganz anderen Kalibers dürfte der Grand Turismo aus dem Hause Hennessey sein. Das Debüt des Venom GTwird schon seit Langem erwartet, in Genf steht der bis zu 1.200 PS starke V8 in den Startlöchern. Umweltbewusstsein sieht anders aus.

Erstmals offiziellen Messe-Boden betritt der Spyker C8 Spyder. Der gut 400 PS starke „fliegende Holländer“ mit vollelektrischem Stoffdach kommt Mitte 2010 auf den Markt und wird nur eine sehr exklusive Klientel ansprechen. Kostenpunkt: nicht unter 200.000 Euro.