Jetzt nicht ohne Licht fahren

Der Herbst ist da, die Tage werden immer kürzer. In der Dämmerung, bei Dunkelheit, Schneefall oder Nebel muss daher das Licht eingeschaltet werden. Wenn es auch tagsüber düster und diesig ist, ist Abblendlicht ebenfalls Pflicht.


Tagfahrleuchten ersetzen nicht die reguläre Beleuchtung

Nur mit dem Standlicht darf auf gar keinen Fall gefahren werden. Auch das Tagesfahrlicht ist bei den geschilderten Witterungsverhältnissen nicht immer ausreichend. Es ist so geschaltet, dass am Heck des Autos kein Licht brennt, der Fahrer aber davon ausgeht, ordnungsgemäß beleuchtet zu sein. 

Besondere Vorsicht gilt bei bei Fahrzeugen mit Licht-Automatik: der Sensor reagiert meist nicht auf Nebel, das heißt, auch hier gaukeln beleuchtete Instrumente eingeschaltetes Licht vor, obwohl das Fahrzeug unbeleuchtet ist. Bei Dämmerung und im Nebel sollten Sie immer das Licht immer von Hand einschalten. Die Nebel-Schlussleuchte darf übrigens erst bei Sichtweiten unter 50 m eingeschaltet werden.

Das starke Fernlicht sollte man nur umsichtig nutzen: Auf Straßen mit durchgehender, ausreichender Beleuchtung darf damit nicht gefahren werden. Es ist rechtzeitig abzublenden, wenn ein Fahrzeug entgegenkommt oder mit geringem Abstand vorausfährt oder wenn es sonst die Sicherheit des Verkehrs auf oder neben der Straße erfordert.

Gerade jetzt, in den kommenden Wintermonaten sollte man die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung des Fahrzeuges überprüfen. Machen Sie dafür am besten einen Termin bei der PROFISERVICE WERKSTATT. Bei Ausfall der Lampe in einem Scheinwerfer sollte man umgehend Ersatz montieren lassen, denn bei vielen modernen Lichtsystemen muss zum Lampentausch die Werkstatt ran. Fällt eine Lampe aus, könnte der Ausfall des zweiten Scheinwerfers dazu führen, dass man plötzlich im Dunkeln steht

Foto: Schaeferpress