Keilriemen: Ist er defekt, drohen teure Motorschäden

Er ist einfach und unscheinbar, aber elementar wichtig: der Keilriemen. Ist er beschädigt oder gar gerissen, sollte umgehend eine Fachwerkstatt aufgesucht werden Andernfalls drohen empfindliche und teure Schäden am Motor, weil entscheidende Fahrzeug-Funktionen verloren gehen.


Porös, angerissen oder stark beschädigt? Ob der Keilriemen nachgespannt oder ausgetauscht werden muss, entscheidet am besten eine Fachwerkstatt

Zu den grundlegenden Aufgaben des Keilriemens zählt zum einen der Antrieb der Lichtmaschine, die für die Stromversorgung des Autos verantwortlich ist. Zum anderen sorgt er für die richtige Wasser- beziehungsweise Motorkühlung. Selbstverständlich unterliegt auch ein Keilriemen den Einflüssen von Verschleiß und Witterung. Zudem gilt: je älter, desto brüchiger. Lässt die Spannung nach wird die Kraftübertragung sowohl zur Lichtmaschine (Generator) als auch zur Wasserpumpe beeinträchtigt.

Ein deutlich wahrnehmbares Quietschen oder Schleifgeräusche sind ernst zu nehmende Warnsignale, die nicht ignoriert werden sollten. Ob der Keilriemen neu justiert und nachgespannt werden kann, entscheidet am besten eine Fachwerkstatt. Unabhängig davon sollte auch nicht am falschen Ende gespart werden. Denn: Ein vorsorglicher Austausch des Keilriemens kommt zumeist deutlich günstiger als ein gravierender Motorschaden.

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