Kia ProCeed: Sympathieträger Shooting Brake

Please ProCeed to the next level. Er ist schick, sportlich und schnell. Mit dem rassigen Shooting Brake ProCeed will Kia den nächsten Schritt machen und hat jetzt sein neues Topmodell in die Showrooms gebracht. Sein Auftrag: Nicht nur die Erträge zu steigern, sondern vor allem auch die Sympathiewerte für die aufstrebende asiatische Marke spürbar nach vorne zu bringen.


Stylisch: der neue Kia ProCeed.

Bei der jüngsten Auflage des ProCeed haben sich die Entwickler von der dreitürigen Vorgängerversion verabschiedet und für die neuste Generation Dynamik und sportliches Outfit des alten ProCeed mit den Vorzügen Vielseitigkeit und Raumkomfort des Ceed Kombi gepaart und daraus einen rattenscharfen Shooting Brake geschmiedet. Neben dem Mercedes GLA der einzige seiner Zunft in der umkämpften Kompaktklasse.

Auch in Haltung und Proportionen unterscheidet sich der Shooting Brake von den anderen Ceed-Varianten. Des Weiteren ist der ProCeed laut Hersteller mit 1,42 Metern das flachste Fahrzeug im C-Segment. Im Vergleich zu seinem Modell-Bruder, dem Ceed Sportswagon (Kombi), ist er 43 Millimeter niedriger und fünf Millimeter länger. Prägendes Element des markanten Profils ist die coupéartige Dachlinie, deren dynamischer Verlauf durch ein haiflossenförmiges Chrom-Element in der Fenstergrafik betont wird und deren Abschluss die extrem geneigte Heckscheibe bildet.

Zu den exklusiven Elementen des Außendesigns gehören zudem eine Sport-Frontschürze mit roten Zierleisten, markante Seitenschweller, ein Kühlergrill mit „GT“-Logo, roten Wabeneinsätzen und mattiertem Chromrahmen. Darüber hinaus sorgt eine Klappenauspuffanlage für standesgemäße Soundkulisse. Weitere Akzente setzen die serienmäßigen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit ihrem speziellen ProCeed-Design sowie die roten Radnabenabdeckungen und Bremssättel. Und: Aufgrund des zehn Zentimeter tiefergelegten Fahrwerks „klebt“ der GT noch stärker an der Straße.

Auch das knackige Hinterteil ist ganz auf Dynamik getrimmt. Ein in den Heckstoßfänger integrierter Diffusor und der Doppelrohr-Auspuff sollen die sportliche Note unterstreichen. Trotzallem verfügt der ProCeed über einen stattlichen Kofferraum: 594 Liter gehen mit. Das sind nur 31 Liter weniger als beim Kombi aber 99 Liter mehr als beim Mercedes Pendant. Das Interieur ist ebenfalls schick und sportlich ausgelegt. Zum Ambiente gehören ein schwarzer Dachhimmel, das unten abgeflachte Lederlenkrad, Sportsitze und Sportpedale. Der Serienumfang ist üppig, das Cockpit mit einer Vielzahl elektronischer Helfer gespickt

Kia bietet den ProCeed in den Ausführungen GT Line und GT an. Zur Wahl stehen neben dem eben beschriebenen Top-Triebwerk ein weiterer Turbo-Benziner mit 140 (103) sowie ein 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS (100 kW). Alle Motoren erfüllen die Euro 6d-Temp-Norm.

Der in Rüsselsheim designte und entwickelte Shooting Brake wird wie alle Ceed-Modelle in der Slowakei produziert und ist mit der 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie ausgestattet. Die Preise für den ProCeed GT Line gehen bei 27.690 Euro los. Die Topversion GT ist mit Schaltgetriebe ab 31.190 Euro, mit Automatik ab 33.190 Euro zu haben.

Foto: Kia