Mehr Maut in Österreich.


Viele Wohnmobile zahlen mehr, einige weniger.

Vignette oder GO-Box, ab hier kostet es Geld.

In Deutschland ist das Thema Maut wohl gerade vom Tisch, bestimmt nicht für allzu lange Zeit. Unsere Nachbarn in Österreich heißen uns im Urlaub gern willkommen. Das liegt natürlich hauptsächlich an der Gastfreundlichkeit, aber wohl ein wenig auch den vielen Millionen Euro, die wir in Form der Strassenmaut im Alpenland bezahlen.

Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen müssen eine Vignette (Pickerl) an der Scheibe tragen. Wer schwerer unterwegs ist muss sich eine Go-Box kaufen. Seit 2004 gibt es auf Österreichs Autobahnen die sogenannten GO-Boxen. Damit braucht man beim Durchfahren einer Kontrollstelle nicht mehr anhalten. Das kleine Kästchen, dass hinter der Frontscheibe angebracht ist, wird elektronisch abgelesen und muss immer im Fahrzeug mitgeführt werden.

Ab 3,5 Tonnen: Gezahlt wird nach Emissionsklassen.

Das aktuelle Pickerl.

Besonders Urlauber, die mit ihren Wohnmobilen in dieser Gewichtsklasse unterwegs sind, werden mit unterschiedlicher Maut zur Kasse gebeten. Ältere Fahrzeuge, die mit der Euronorm 0 bis 3 unterwegs sind, müssen rund 10 Prozent mehr Strassengebühren in Österreich bezahlen. Der Grund dafür ist die EU-Wegekostenrichtlinie, die Fahrzeuge nach Emissionsaustoß aufteilt.

Gute Nachrichten gibt es für die Lenker "sauberer" Wohnmobile. Wer sein rollendes Heim in der Klasse "Euro 4" oder besser eingestuft hat, spart in der Zukunft zwischen 4 und 10 Prozent Maut. Schauen Sie also sicherheitshalber in Ihren Fahrzeugschein ob Sie nicht zu viel Maut auf Österreichs Strassen zahlen. Ist das der Fall, muss das bei einer Go-Vertriebsstelle geändert werden. Mehr unter www.go-maut.at