Mit den Skiern in den Urlaub

Bald startet wieder die Reisewelle in die Wintersportregionen. Wer sein eigenes Equipment mitnehmen möchte, greift zumeist auf intelligente Trägersysteme zurück. Doch sind diese Vorrichtungen tatsächlich ein Komfort-Plus oder eher eine Gefahr im Straßenverkehr?


Träger mit Magnetbefestigungen sorgfältig montieren

Grundsätzlich gilt: Trägersysteme sind dann sicher und komfortabel, wenn nicht nur auf Qualität, sondern auch auf die richtige Montage geachtet wird.

Vergleichsweise günstige Trägersysteme geben zwar einen Kaufanreiz, doch bergen sie mitunter auch Risiken. Gerade Dachträger, die mittels eines Magneten fixiert werden, können - falsch befestigt - zum unkalkulierbaren Risiko werden. Voraussetzung zur sachgemäßen Montage eines magnetgestützten Trägersystems ist ein Dach aus Stahlblech, welches vor der Montage gut gereinigt wird und entsprechend keine Schmutz- oder Eisrückstände aufweist. Ebenso sollten ausschließlich nur TÜV- beziehungsweise GS-geprüfte Produkte verwendet werden. Die Auflagepunkte sollten in vollem Umfang auf dem Dach aufliegen, stark gewölbte oder geriffelte Flächen verringern die Haftfähigkeit signifikant. Zudem sollte der Nutzer darauf achten, dass die Haftpunkte mindestens 70 Zentimeter voneinander entfernt liegen. Und natürlich darf das ausgewiesene Maximalgewicht nicht überschritten werden.

Viele Hersteller empfehlen, mit den magnetgestützten Dachträgersystemen maximal 130 km/h zu fahren. Wer den Träger verliert, den Verkehr gefährdet oder einen Unfall verursacht, haftet für diese unsachgemäße Montage und riskiert empfindliche Bußgelder.

Foto: Daihatsu