Reisetipps: Maut in Europa

Ab in den Urlaub. Doch vor der langersehnten Reise in die Sommerferien gibt es noch einiges zu beachten. In fast allen Ländern gibt es gebührenpflichtige Strassen und Autobahnen. Welche Kosten kommen da auf einen zu? Am besten solltem man vor dem Reiseantritt alle Möglichkeiten abchecken um nicht in eine Kostenfalle zu tappen.


Die Regelungen zur Maut sind in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Die Folge: Auch wer schon eine Gebühr gezahlt hat, kann trotzdem noch einmal zur Kasse gebeten werden, da sein Fahrzeug möglicherweise in eine andere Kategorie fällt. Die PROFISERVICE WERKSTATT hat ihnen die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Frankreich: An den Mautstellen werden Fahrzeuge nach ihrer Höhe in verschiedene Klassen eingeteilt. Feste Aufbauten, werden mit eingerechnet, abnehmbare Dachboxen zählen dagegen nicht. Kommt es an einer Zahlstelle zu Fehlmessungen, wird das Fahrzeug in eine höhere und teurere Kategorie eingestuft. Deshalb sollte man die Kategorie sofort überprüfen und im Zweifelsfall das Mautpersonal rufen, um die fehlerhafte Buchung zu reklamieren.

Slowenien: 

Auch hier werden die Fahrzeuge nach Höhe eingeteilt. Für einen Pkw unter 1,3 Meter Höhe muss man 30 Euro für eine Monatsvignette zahlen, für Vans, wie einen VW Bus muss man 60 Euro für eine Marke anlegen.

Wohnmobile werden jedoch wie normale Pkw behandelt und kosten daher nur 30 Euro pro Monat.

Polen: Autobahnen sind hier grundsätzlich mautpflichtig. Gespanne mit Zugfahrzeug und Caravans müsse auch auf Schnell- und Bundesstraßen eine Maut entrichten und mit einem Transponder ausgestattet sein. Wenn der Wohnwagen auf dem Campingplatz steht und man mit dem Auto die Gegend erkundet, sollte man den Transponder abschalten, Sonst zahlt man doppelt. Mautgebühren für den Pkw können auch bar bezahlt werden.

Portugal: Die Autobahnen in Portugal sind fast alle gebührenpflichtig. Da auf den meisten Strecken nur elektronisch bezahlt werden kann, benötigen die Fahrzeuge einen Transponder. Fragen Sie bei der Mietwagenfirma nach Fahrzeugen mit dieser Ausstattung.

Ungarn: Der Preis für eine Jahresvignette ist bei PKW und Van mit 135 Euro gleich, Unterschiede gibt es nur bei den Kurzzeitversionen. Hier zahlen die Fahrer von Wohnmobilen und Kleinbussen mit mehr als sieben Sitzen, für eine 10-Tagesvignette umgerechnet 18,70 Euro. Eine Monatsvignette kostet für einen PKW 15 Euro pro Monat und 30 Euro für grössere Fahrzeuge oder Gespanne.

Foto: AVD