Wildwechsel: Jetzt ist die Unfallgefahr besonders hoch

From Dusk til Dawn. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit nehmen die Wildwechsel wieder deutlich zu. Während der Abenddämmerung und im Morgengrauen ist das Unfallrisiko am größten. Denn zu diesen Zeiten sind die Tiere ganz besonders aktiv. Autofahrer müssen deshalb im Herbst noch vorsichtiger und achtsamer unterwegs sein. Speziell bei der Fahrt entlang von Wald- und Feldrändern oder auf neu angelegten Landstraßen ist höchste Aufmerksamkeit geboten.


Vorsicht: Zu Beginn der dunklen Jahreszeit nehmen die Wildwechsel wieder deutlich zu

Wenn die Dämmerung auf Deutschlands Straßen hereinbricht, häufen sich die Wildunfälle. Besonders während der Paarungszeit gilt auch fürs Wild: Liebe macht blind. Plötzlich hetzen sie über die Straße. "Eine Gefahr für Mensch und Tier", warnt der TÜV-Nord.

 

Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. An solchen Stellen müssen Autofahrer mit regelmäßigem Wildwechsel rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen.

 

Sich nur auf die Warnung auf den Verkehrsschildern zu verlassen, reicht nicht. In Wildwechselzonen ist es ratsam, das Tempo deutlich zu reduzieren und stets bremsbereit zu sein. Laut dem TÜV-Nord könnten bei plötzlich auftauchendem Wild auf der Fahrbahn bereits 80 km/ h schon zu schnell sein. Dabei sollten die Fahrbahnränder im Auge behalten und ein gebührender Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand eingehalten werden.

 

Zudem gilt besonders in Gebieten mit einer großen Wilddichte: Ein freiherumlaufendes Tier kommt selten allein und vernünftig verhalten sie sich schon mal gar nicht. Anstatt den kürzesten Weg von der Fahrbahn zu nehmen, laufen sie oftmals aufs Auto zu oder bleiben verschreckt stehen.

 

Wichtig: Auch wenn Wild auf der Straße steht, sollte es der Fahrzeugführer tunlichst vermeiden, den nachfolgenden Verkehr zu gefährden. Devise: Nur dann Bremsen, wenn kein Auffahrunfall mit dem nachfolgenden Fahrzeug droht. Ist die Straße dagegen sonst frei, sollte der betroffene Autofahrer konsequent bremsen, hupen und abblenden, damit das Wild fliehen kann.

 

Aber Achtung: Auf keinen Fall sollte unkontrolliert ausgewichen werden, warnt der TÜV-Nord. Das Risiko dadurch die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren sei dann besonders hoch, die Gefahr gegen einen Baum zu prallen oder in den Gegenverkehr zu geraten, stehe in keinem Verhältnis zu dem Ausweichmanöver. In so einem Fall sei der kontrollierte Wildunfall das kleinere Übel.

 

Quelle: TÜV-Nord, Foto: Fotolia


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