Restalkohol: Vorsicht nach Weihnachtsfeier und Co.

Weihnachtsfeier, Weihnachtsmarkt, Feiertage und Silvester, die letzten Wochen des Jahres sind traditionell gespickt mit Feierlichkeiten. Zumeist fließt Alkohol im Überfluss und spätestens am nächsten Morgen droht ein empfindlicher Kater. Viele Autofahrer lassen dabei allerdings außer acht, dass eine gehörige Portion Restalkohol zur Fahruntüchtigkeit führen kann.


Wenn Alkohol im Spiel ist, das Auto gar nicht erst mitnehmen und auch am Morgen danach einfach stehen lassen

Die Adventszeit ist schön und gesellig. Gelegenheiten zu feiern, gibt’s viele und an nahezu jeder Ecke lockt ein Weihnachtsmarkt. Gerade die vorweihnachtlichen Firmenfeiern finden üblicherweise in der Woche statt. Dabei gilt: Wer feiert, kann am nächsten Tag auch arbeiten. Doch zumeist ist die Nacht zwischen letztem Drink und Aufstehen ziemlich kurz. Autofahrer, die bei der Party am Abend zuvor ordentlich „getankt“ haben, müssen am Morgen danach mit zu viel Restalkohol im Blut rechnen.

Die Faustformel lautet: Pro Stunde baut der Körper etwa 0,1 Promille ab. Verlässlich ist das gewiss nicht. Denn auch Gewicht, Größe, Fitness und etliche weitere Faktoren spielen eine Rolle. Zum Beispiel, was und wie viel vor und während der Party gegessen wurde. Klug beraten ist, wer bei derartigen Anlässen das Auto gleich zu Hause oder nach der Feier einfach stehen lässt – auch am Morgen nach der Christmas-Party, weil der Blutalkoholwert bei vielen Autofahrern dann immer noch über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liegt.

Doch selbst wenn dieser Wert unterhalb des gesetzlichen Limits liegt, stellt dies immer noch ein Risiko dar, weil die Fahrer nach einer ausgedehnte Feier häufig unter Schlafmangel und Unkonzentriertheit leiden und dadurch in ihrer Reaktionszeit beeinträchtigt sind. Deshalb gilt grundsätzlich und unabhängig von der Jahreszeit: Don´t drink and drive!

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