Schneeketten 1: Beim Verkehrszeichen 268 geht’s ohne nicht weiter!

Unpassierbare Straßen, zugeschneite Ortschaften, gesperrte Täler. Das Schneechaos ist besonders in deutschen Mittelgebirgen und in der Alpenregion groß. Wer jetzt mit dem Auto in die Berge fährt, sollte eines unbedingt mit an Bord haben: Schneeketten. Sonst könnte die Reise schnell zu Ende sein.


Schon beim Kauf der Winterreifen sollten Autofahrer darauf achten, dass auch die Schneeketten passen

Des einen Freud, des anderen Leid. Während Pendler und Berufskraftfahrer über die Schneemassen ordentlich schimpfen, bekommen Wintersport-Touristen ihr breites Grinsen kaum aus dem Gesicht. Doch vor den Urlaub hat der Reisegott die Anreise gesetzt. Und die ist zurzeit nicht ohne. Je südlicher das Gefilde, desto mehr Schnee liegt neben oder gar auf den Straßen. Spätestens wenn das Verkehrszeichen 268 in Sichtweite kommt, bedeutet dies: Ab hier geht es nur mit Schneeketten weiter!

 

Dies gilt auch und im Besonderen für unbedarfte Flachlandtiroler. Wer auf schneebedeckter Fahrbahn ohne fährt, gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer. Im Vergleich zum hohen Unfallrisiko ist das drohende Verwarnungsgeld in Höhe von 20 Euro vergleichsweise niedrig. Wichtig: Das Zeichen 268 gilt auch für Fahrzeuge mit Allradantrieb. Und: Schneeketten sind kein Ersatz für Winterreifen!

 

Es ist zudem ratsam, bereits beim Kauf von Winterreifen auf die vom Fahrzeughersteller empfohlene Reifendimension zu achten, dann passen in der Regel auch die dafür vorgesehenen Schneeketten. Denn nicht mit allen für den Pkw zugelassenen Reifendimensionen sind Schneeketten kompatibel. Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Autos gibt Aufschluss.

 

Darüber hinaus rät der ADAC die Schneeketten idealerweise vorab einmal „im Trockenen“ zu montieren. In der Hektik und zum Beispiel bei heftigem Schneefall erstmals Schneeketten aufzuziehen, birgt die Gefahr der falschen Montage beziehungsweise eines Schadens an Kette oder Fahrzeug – von Frostbeulen und eiskalten, schmerzenden Händen einmal ganz abgesehen.

 

Quelle: ADAC, Foto: TÜV Süd