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Hitzewarnung: Was Autofahrer jetzt wissen müssen

Reifen, Motor, Kreislauf – drei gefährliche Brandpunkte bei Sommerhitze. Nachdem der Deutsche Wetterdienst jetzt eine ernstzunehmende Hitzewarnung ausgegeben hat, sollten sich Autofahrer nun besonders behutsam auf den Weg machen. Motto: Gute Vorbereitung und Pausen statt Pressing.

Frau schwitzt im Auto unter extremer Hitze

Wer bei hochsommerlichen Temperaturen Auto fahren muss, sollte viel Trinken und etwa alle 90 Minuten eine kleine Pause einlegen

Frau schwitzt im Auto unter extremer Hitze

Wer bei hochsommerlichen Temperaturen Auto fahren muss, sollte viel Trinken und etwa alle 90 Minuten eine kleine Pause einlegen

Hitze im Cockpit: Warum das Auto jetzt zum Risikofaktor werden kann. Die Temperaturen steigen auf mehr als 30 Grad, warnt jetzt der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Definitiv kein Sommertraum, sondern ein Warnsignal für alle, die auf vier oder zwei Rädern unterwegs sind.

Hitze ist im Straßenverkehr sollten alle Verkehrsteilnehmer nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn: Sie macht müde, senkt spürbar die Konzentration.

Bei einer Hitzewarnung wie jetzt heißt das für Autofahrer konkret: Der Wagen wird unter Druck gesetzt. Reifen verlieren bei hoher Hitze an Stabilität, der Motor arbeitet auf Hochtouren, und die Klimaanlage muss Leistung bringen, die sie nicht immer hat.

Wer zu lange ohne Pause fährt, merkt zudem schnell, dass die Hitze im Innenraum nicht nur unangenehm ist, sondern auch die Fahrt Performance mindert.

Studien von DWD und ADAC zeigen, dass Hitze die Leistungsfähigkeit des Menschen deutlich senken kann. Viele Fahrer merken das nicht sofort, aber sie werden langsamer, reagieren verzögert und nehmen Gefahren später wahr.

Der ADAC empfiehlt, bei zu hohen Temperaturen mehr Pausen zu machen, nicht in der Mittagshitze zu fahren und ausreichend kühle Getränke mitzunehmen.

Das Auto sollte vor dem Start gut gelüftet werden, idealerweise im Schatten parken. Die Klimaanlage nicht auf Maximum stellen, sondern auf etwa 22 bis 25 Grad. Denn extreme Kühlgrade führen zu einem Temperaturgefälle, das den Kreislauf belastet.

Ein weiterer Punkt ist der menschliche Faktor. Kinder und Tiere im Auto bei Hitze sind ein absolutes No-Go. Eine Minute kann schon töten, wenn der Innenraum sich aufheizt. Der ADAC und andere Verkehrssicherheitsorganisationen warnen eindringlich davor, selbst kurzzeitige Abwesenheit im heißen Auto zu riskieren.

Die Hitze im Straßenverkehr ist kein Märchen, sondern ein reales Risiko. Sie macht sich nicht nur in der Zunahme von Reifenpannen und Motorschäden bemerkbar, sondern auch in der menschlichen Leistung.

Autofahrer müssen sich auf die neuen Bedingungen einstellen, planen, puffern und vor allem wachsam bleiben. Wer das nicht tut, wird bald merken, dass Hitze nicht nur ein Wetterphänomen ist, sondern ein echter Risikofaktor im Straßenverkehr.

Quelle: ADAC, Foto: AdobeStock

 

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