Auto & Kosten

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Zahnriemen: Wenn er reißt, drohen schwere Motorschäden

Klein und unscheinbar, aber eminent wichtig: Die Rede ist vom Zahnriemen. Ohne ihn läuft beim Motor gar nichts. Unter anderem treibt der Zahnriemen die Nockenwelle an. Durch die permanente Beanspruchung kommt es jedoch irgendwann zu Ermüdungserscheinungen. Der Zahnriemen wird porös und rissig. Deshalb ist es umso wichtiger, dass er regelmäßig gewechselt wird. Andernfalls drohen kapitale Motorschäden,

Autofahrer sollten es beim Zahnriemen nicht auf eine Zerreißprobe ankommen lassen und die Wartungs- und Wechselintervalle beachten. Sonst drohen kapitale Motorschäden

Autofahrer sollten es beim Zahnriemen nicht auf eine Zerreißprobe ankommen lassen und die Wartungs- und Wechselintervalle beachten. Sonst drohen kapitale Motorschäden

Er führt ein Autoleben im Verborgenen. Kaum beachtet und wenig kontrolliert. Erst wenn es meist zu spät ist, wird dem Zahnriemen die notwendige Aufmerksamkeit zu Teil. Das ist umso erstaunlicher, weil doch der Zahnriemen eine höchst sensible Rolle spielt. Bereits ein läppischer Defekt kann das vorzeitige Aus für den Motor bedeuten, warnt der TÜV-Süd.

 „Der Zahnriemen ist stark wechselnden Zugbelastungen ausgesetzt“, erklärt Jürgen Lebherz. Und der TÜV-Süd-Experte weiter: „Er überträgt die Drehbewegung der Kurbelwelle auf die Nockenwelle, die wiederum das Öffnen und Schließen der Ventile regelt.

Mit zunehmendem Alter und Laufleistung des Zahnriemens wird die Gefahr laut dem TÜV-Süd allerdings immer größer, es drohen dann fatale Folgen wie ein Ausreißen der Zähne oder sogar ein Komplettabriss. Bestenfalls bleibe der Motor einfach nur stehen, mahnt der TÜV-Süd-Fachmann. Schlimmstenfalls drohe jedoch der Exitus, da die Kolben mit den Ventilen kollidierten und dies oft einen kapitalen Motorschaden nach sich ziehen würde.

Die genauen Wechselintervalle werden dem TÜV-Süd zufolge für jeden Motortyp einer jeden Modellreihe individuell von den Herstellern vorgegeben. Hier gäbe es – wie generell bei Inspektion und Wartung – extreme Schwankungen, so dass die Herstellerangaben letztlich zwischen 60.000 Kilometern und 250.000 Kilometern lägen. Werden nur sehr geringe Strecken zurückgelegt, kann der Riemen auch vor dem Wechseltermin porös werden.

Deshalb sei zumindest eine fachmännische Sichtkontrolle im Rahmen der Inspektionsintervalle empfohlen. TÜV-Süd-Experte Lebherz: „Als Faustegel gilt, dass nach etwa sechs Jahren ein erster Wechsel vorgenommen werden sollte.“ Es sei zudem ratsam Kontrolle und Wechsel in einer Fachwerkstatt durchzuführen. Aufwand und Kosten für den Austausch des Zahnriemens schwankten allerdings je nach Modell, Motor und Baujahr enorm.

Quelle: TÜV-Süd, Foto: Coparts

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