Kerniger Korea-Knirps

Eben noch glänzte der neue Picanto auf dem Autosalon in Genf im Messe-Rampenlicht, jetzt steht er schon im Kia-Showroom. Und wenn man ehrlich ist, mehr Auto braucht es eigentlich nicht. Denn die dritte Auflage bietet reichlich viel fürs Geld und zudem alles, was sich der urbane Stadtmensch von einem coolen City-Car wünscht.


Der Reihe nach. Die Kia-Entwickler lassen die dritte Generation ihres quirligen City-Hüpfers deutlich selbstbewusster auftreten und haben den frechen Stadtfloh spürbar sportlicher gemacht. Zudem wirkt der Korea-Knirps (Länge: 3,60 Meter) durch das geschärfte Design und die kräftigeren Konturen erwachsener.

Was ist alles neu? Frische Front, längerer Radstand (2,40 Meter) und Kia zufolge der größte Gepäckraum (255 – 1.010 Liter) im Segment. Hinzu kommt das wertigere Interieur. Und dann ist da ja auch noch die kernige GT-Line, die Kias Kleinsten ziemlich gut aussehen lässt.

Die neue Top-Version betont mit Sportstoßfängern und markanten Farbakzenten  an der Karosserie die dynamische Note. Allein der aktuelle Tigernasen-Grill, die in Rot gehaltenen Lufteinlässe und das LED-Tagfahrlicht verleihen dem neuen Picanto-Gesicht einen richtig giftigen, angriffslustigen Blick. In der Sportausführung ziert zudem ein Doppelauspuffendrohr das knackige Heck.

Zu den neuen Ausstattungselementen zählen z. B. ein 7-Zoll-Kartennavigationssystem inklusive Multimediadienst, Smartphone-Integration und Rückfahrkamera. Optional steht erstmals auch ein autonomer Notbremsassistent zur Verfügung. Je nach Variante sind unter anderem Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Tempomat und Parksensoren hinten dabei. Neu an Bord ist ein 1,0-Liter-Turbo (ab Herbst) mit 100 PS (74 kW). Daneben stehen zwei optimierte Benziner mit 67 (49) bzw. 84 PS (62 kW) zur Wahl. Preis: ab 9.990 Euro.

Foto: Kia