Service & Sicherheit

Klimaanlage: Von der teuren Option zur unverzichtbaren Standardausstattung

Bullenhitze und Temperaturen jenseits von 35 Grad. Deutschland schwitzt und ächzt unter der Hitzeglocke. Ob Rückreisewelle oder Urlaubsstart, besonders Autofahrer sind der Sonne frontal ausgesetzt, wie der Sonntagsbraten im Ofen. Ohne Klimaanlage geht gar nichts. Das war nicht immer so. Vor allem: Um ihren Dienst einwandfrei verrichten zu können, muss sie regelmäßig gewartet werden.

Kfz-Servicetechniker reinigt Klimaanlage

PROFISERVICE WERKSTATT empfiehlt: Ein bis zweimal im Jahr sollte eine Auto-Klimaanlage in einem Kfz-Meisterbetrieb gewartet werden

Kfz-Servicetechniker reinigt Klimaanlage

PROFISERVICE WERKSTATT empfiehlt: Ein bis zweimal im Jahr sollte eine Auto-Klimaanlage in einem Kfz-Meisterbetrieb gewartet werden

Am besten in einer Fachwerkstatt, darauf weist jetzt die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) hin. In Anbetracht der Hitzewelle hat die DAT jetzt den Ausstattungsgrad von Klimaanlagen in Pkw analysiert. Dieses Merkmal sei ein Paradebeispiel für die Entwicklung einer Ausstattungsoption im Auto vom Luxus- zum Massenprodukt.

Früher purer Luxus und der Oberklasse vorbehalten, heute gängige Standardausstattung. Laut DAT sind inzwischen 95 Prozent aller Pkw mit einer Klimaanlage ausgerüstet.

Ein Rückblick: Bereits in den Fünfzigerjahren wurden der DAT-Analyse zufolge die ersten Auto-Klimaanlagen in amerikanischen Fahrzeugen verbaut. Europäische Modelle kamen erst einige Jahre danach in den Genuss der kühlenden Technik.

Allerdings: Zunächst für viele Jahre nur in der Oberklasse. Der Grund dafür war einfach: eine Klimaanlage war teuer und kostete Motorkraft. Anfang der Achtzigerjahre wurde selbst bei deutschen Premiumherstellern in der Bordliteratur der Fahrzeuge noch explizit auf die wenigen Vertragswerkstätten hingewiesen, die einen Klimaservice anbieten konnten.

Hierzulande machte die Klimaanlage laut DAT erst zu Beginn der Neunzigerjahre Karriere. Inzwischen war sie zwar auch bereits in der oberen Mittelklasse selbstverständlich, galt dennoch weiterhin als etwas Besonderes.

Das änderte sich gemäß der DAT-Analyse jedoch mit der intensiveren aerodynamischen Gestaltung der Fahrzeuge. Die Fensterflächen wuchsen, und die Neigungswinkel der Scheiben schrumpften. Diese modernen Autos heizten sich in der Sonne schnell auf und galten bald als unverkäuflich ohne Klimaanlage. Zur schnellen Marktdurchdringung von Autoklimaanlagen haben auch zahlreiche Studien beigetragen, die den Nutzen einer Klimaanlage für die Verkehrssicherheit nachweisen.

Denn: Wer gut temperiert unterwegs ist, fährt aufmerksamer und bleibt länger fit. Es dauerte nur noch wenige Jahre bis die Klimaanlage auch im Kleinwagen zu einem selbstverständlichen Ausstattungsposten wurde. Eine Weile lief das Geschäft mit der Nachrüstung von Klimaanlagen auf Hochtouren. Inzwischen gibt kaum noch Fahrzeuge ohne.

Ganz wichtig: Nicht die kontinuierliche Pflege vergessen, sondern einen regelmäßigen Klimaservice durchführen lassen - am besten in einer Fachwerkstatt. Ein Kfz-Meisterbetrieb hat das dafür notwendige Know-how, Geräte und Werkzeug sowie geschultes Personal. Zur sachgerechten Wartung gehört unter anderem der Austausch des Pollenfilters genauso wie die Reinigung der Filterumgebung.

Quelle: DAT, Foto: AdobeStock

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