Auto & Kosten

Motoröl: Kontinuierliche Kontrolle und regelmäßige Wartung unerlässlich

Gut gepflegte Wagen leben länger. Denn wenn´s wie geschmiert läuft, surrt das Triebwerk zumeist zufrieden. Mit Fug und Recht sprechen Experten beim Motoröl vom Lebenselixier eines jeden Autos. Heutzutage ist das Angebot schier grenzenlos. Es reicht vom klassischen Mineralöl über synthetische Schmierstoffe bis hin zu Leichtlauf- oder Longlife-Öle. Wichtig: Besonders bei älteren Fahrzeugen ist beständige und fachgerechte Wartung unerlässlich – am besten in einer Fachwerkstatt!

Gerade bei älteren Autos sind regelmäßige Checks wichtig – am besten in der Fachwerkstatt

In Zeiten von Vielfalt und immer komplexer agierender Antriebe, ist naturgemäß auch das Motoröl nicht mehr einfach nur ein Motoröl. Gleichwohl gilt: Egal, wie viel Technologie inzwischen im Öl steckt, zwei Dinge haben sich nicht geändert. Motoren verbrauchen Öl, und der Schmierstoff hält nicht ewig. „Vor allem muss regelmäßig gewechselt und der Stand geprüft werden“, rät TÜV-Süd-Technikexperte Karsten Graef.

Deshalb sollten die Autofahrer den festgelegten Intervallen in der Betriebsanleitung oder individuellen digitalen Service-Hinweisen des Fahrzeugs folgen. Graef:„Praktisch alle Hersteller geben mittlerweile eigene Anforderungsprofile heraus, die in Freigabelisten aufgeführt werden.“ Und weiter: „Die legen nicht nur dezidiert fest, welche Ansprüche hinsichtlich der Schmierfähigkeit erfüllt werden müssen, sondern behandeln ebenso Kriterien wie innere Motorreinigung und Dichtungsverträglichkeit.“

Wer also Wert auf störungsfreien Motorlauf über die gesamte Lebensdauer legt, sollte sich strikt an die Herstellervorgaben halten. Welche für das jeweilige Modell gültig sind, steht in der Betriebsanleitung. Achtung: „Die Freigabe sollte ausdrücklich vermerkt sein“, mahnt der TÜV-Süd-Fachmann. Und für die Urlaubsfahrt sei es sicherlich kein Fehler, eine Nachfüllreserve im Kofferraum zu platzieren.

Moderne Motoröle basieren in ihrer Art und Leistungsfähigkeit auf unterschiedlichen Grundölen und Mischungen. Zusätzlich werden Additive eingesetzt, die durch chemische und physikalische Wirkung die Öl-Eigenschaften verbessern und an den Bedarf anpassen. „Je nach Hersteller liegt dabei die Betonung mal auf motorischer Höchstleistung oder aber auch auf geringerem Kraftstoffverbrauch bzw. niedrigen Emissionen“, erläutert Graef zwei grundsätzliche Trends. Als Faustformel gilt, je höher der Anteil der Additive im Motoröl, desto höher meist die Qualität - und der Preis.

Quelle: TÜV-Süd, Foto: AdobeStock

Diese Artikel könnten Sie interessieren:

close

Datenschutzeinstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder sich weitere Informationen anzeigen lassen und so nur bestimmte Cookie auswählen.

Notwendig

Ein

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt erforderlich und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Aus

Um unser Angebot und unsere Webeite weiter zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Besucher anzupassen, erfassen und analysieren wir mit Hilfe dieser Cookies anonymisierte Daten. So erfahren wir beispielsweise etwas zu den Besucherzahlen, wie sich die Besucher mit der Website beschäftigen oder Ihre Aktivitäten auf den einzelnen Seiten.

Marketing

Aus

Mit Hilfe dieser Cookies können wir für Sie Inhalte, passend zu Ihren Interessen anzeigen. So können diese z.B. genutzt werden, um zu verhindern, dass wiederholt dieselben Anzeigen den gleichen Personen gezeigt werden oder Sie mit den richtigen Informationen anzusprechen. Hierzu sammeln wir Informationen über das Surfverhalten unserer Besucher, z.B. wann Besucher die Website zuletzt besucht haben und welche Aktivitäten sie unternommen haben.