Autokauf: Aus dem Netz gefischt

Surfen macht Spaß, ganz besonders im World Wide Web. Und wenn sich dabei auch noch Geld sparen lässt, umso besser. Kein Wunder also, dass auch beim Autokauf das Internet immer wichtiger wird. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls der aktuelle DAT-Report, der jetzt vorgestellt wurde.


 

 

Autokauf: Wo suchen die Deutschen ihren Traumwagen am liebsten - klassisch beim Händler oder im Netz? Laut DAT-Report sind dafür bereits 74 Prozent aller Neuwagenkäufer im Internet unterwegs

Demnach gehen 74 Prozent aller Neuwagenkäufer erst einmal ins Netz, um sich über ihr neues Lieblingsspielzeug zu informieren. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr. Bereits rund jeder sechste private Autokäufer, immerhin 16 Prozent, nutzt mittlerweile eines der sogenannten Neuwagenportale für den Fahrzeugkauf – ein Plus von fünf Prozent.

Autofahrer, die online zuschlagen, scheinen es auch mit der Markentreue nicht mehr so verbissen zu sehen. Denn gleich 20 Prozent der Käufer haben nicht nur das Modell, sondern auch gleich den Hersteller gewechselt. Ebenfalls interessant: Aufgrund des attraktiven Angebots aus dem Internet entschlossen sich 21 Prozent der Autokäufer für ein Neuwagenmodell anstatt für einen Gebrauchten. In puncto Internetnutzung unterscheiden sich Neu- und Gebrauchtwageninteressenten jedoch nicht. Auch bei Autos aus zweiter oder dritter Hand gehen dafür 74 Prozent der Käufer ins Netz.

Rund 4.000 Privatpersonen wurden vom dem Marktforschungsinstitut GfK über Trends, Entwicklungen und Befindlichkeiten rund um das Thema Auto für den aktuellen DAT-Report, der seit 1974 jährlich erscheint, interviewt.

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