Kfz-Versicherung 1: Ende November läuft Wechselfrist ab

Alle Jahre wieder. Wechselfieber bei den Kfz-Versicherungen. Der Grund: Immer zum Ende des Jahres flattern die neuen Policen, oft mit empfindlichen Aufschlägen, ins Haus. Deshalb stellen die meisten Versicherer jetzt auch ihre neuen Tarife für 2018 vor. Wer wechseln will, muss sich sputen. Am 30. November läuft die Kündigungsfrist ab.


Wichtig: Beim Wechsel der Kfz-Versicherungen nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den leistungsumfang achten

Es gleicht beinahe schon einem Ritual. Reflexartig gehen viele Autofahrer zu dieser Jahreszeit auf die Suche nach einer neuen Kfz-Versicherung. Da die meisten Auto-Policen vom Anfang bis zum Ende des Jahres gelten, liegt auch die Kündigungsfrist durchweg am Ende dieses Monats. Darauf haben sich die Versicherer natürlich längst eingestellt und buhlen mit attraktiven Tarifen um neue Kunden. Kein schlechter Zeitpunkt also zum Wechsel.

Doch Vorsicht: Obwohl die neue Kfz-Versicherung möglichst günstig und leistungsstark sein soll, gibt es etliche Leistungen bei Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko, auf die nicht verzichtet werden sollte. Wichtig ist zum Beispiel die Höhe der Deckungssumme. Unter dem mittlerweile üblichen Standard von 100 Millionen Euro sollte sie nicht liegen. Wessen Auto von einem Marder heimgesucht wird, freut sich, wenn auch die Folgeschäden mit abgedeckt werden. Führte ein zerbissenes Kabel zu einem Unfall, bliebe der Fahrzeughalter andernfalls auf dem Schaden sitzen.

Auch in Sachen Wildunfälle sollten Versicherungsnehmer das Kleingedruckte genau lesen. Denn nur wenn die entsprechende Klausel „Erweiterte Wildschäden“ den „Zusammenstoß mit Tieren aller Art“ abdeckt, werden auch Unfallschäden erstattet, die nicht durch Bambi und Co. herbeigeführt, sondern beispielsweise durch Pferde, Schafe oder Haustiere verursacht wurden.

Foto: GDV