Frühlingsgefühle. Kälte, Eis und Schnee, die dunkle Jahreszeit setzt Auto und Material schwer zu. Je heller das Licht, desto mehr werden die Winterspuren sichtbar.
Deshalb sollte der Schmutz auf Lack und Scheiben spätestens im Wonnemonat Mai weg, der sich über die langen Wintermonate angesammelt hat.
Denn: Ein gründlicher Fahrzeug-Frühjahrsputz ist nicht nur wichtig für die Pflege und Hege, sondern auch für die Instandhaltung und Sicherheit des Autos.
Zeit also, das Auto frühlingsfit zu machen. Bei allem Eifer sollten Autofahrer jedoch überlegt zu Werke gehen. „Eine Motorwäsche etwa sollte nur von einem Fachmann durchgeführt werden“, rät Ann-Christin Mainz vom TÜV-Süd.
Wer selbst mit einem Hochdruckreiniger im Motorraum herumhantiere, riskiere schwere Schäden an der Fahrzeugelektronik. Erhöhte Umsicht gilt desgleichen bei den Reifen.
Grundsätzlich sei der Einsatz eines Hochdruckreinigers in diesem Bereich so kurz wie möglich zu halten. Zudem sollte auf einen möglichst breiten, flächigen Wasserstrahl und auf einen Abstand von mehr als zwei Metern geachtet werden.
Und: „In vielen Kommunen ist eine Wagenwäsche auf dem eigenen Grundstück oder der Straße verboten“, erklärt Mainz und empfiehlt eine Fahrt zu einer Waschstraße.
„Deren wichtigster Vorteil ist ihr geschlossener Wasserkreislauf. So wird die Umwelt nicht durch Putzmittel belastet.“ Zudem legt die Expertin Fahrzeughaltern beim Frühjahrsputz eine fachmännische Unterbodenwäsche ans Herz. Salzreste und Schmutz in den Kotflügeln und auf dem Unterboden sind ein Nährboden für Rost.
Durchaus in Eigenregie kann man die Innenreinigung seines Fahrzeugs in Angriff nehmen. „Staubsauger, Glasreiniger, Polsterschaum, eventuell Lederpflegeschaum, Kunststoffpflegemittel, Fleckenwasser, ein Schwamm, Bürsten, Zahnbürste für kleine Ecken und Winkel sowie ein Microfasertuch sind dabei hilfreiche Utensilien“, sagt Mainz.
Zwei Profitipps zur Putzaktion: Wer Tierhaaren mit Wasser zu Leibe rückt, erreicht lediglich, dass die Haare ins Polster einziehen. Hier helfen erfahrungsgemäß nur Flusenbürsten, ein starker Staubsauger und eine Bürste.
Den berüchtigten Kaugummi auf Polstern oder dem Teppich bekämpft man zunächst mit einem Kältespray, bevor man ihn vorsichtig aus den Fasern bricht.
Wichtig: Bei der Reinigung des Innenraums den Kofferraum nicht vergessen. „Gerade hier, insbesondere in der Reserveradmulde, sammeln sich schnell Schmutz und oft auch Feuchtigkeit.
Quelle: TÜV-Süd, Foto: AdobeStock






