Reifenwechsel-Routine: Was für viele nach einer lästigen Pflicht klingt, ist in Wahrheit ein entscheidender Beitrag zur Verkehrssicherheit und Effizienz. Denn Reifen sind das einzige Bindeglied zwischen Fahrzeug und Straße – und ihre Eigenschaften unterscheiden sich je nach Jahreszeit erheblich.
Wer zu lange mit Winterreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur längere Bremswege und höheren Verschleiß, sondern auch unnötig steigende Kosten.
Wann jedoch ist der richtige Zeitpunkt für den anstehenden Rädertausch? Gar keine so leicht zu beantwortende Frage. Macht doch gerade der April wettertechnisch oft und gerne, was er will. Sprich: Auf sonnige, warme Tage folgen kalte, ungemütliche.
Deshalb sollte die Devise lauten: Nicht zu früh, aber auch nicht zu spät. Denn solange noch Bodenfrost und überfrierende Nässe möglich sind, fährt es sich mit den Winterpneus deutlich sicherer.
Fallen die Temperaturen auch nachts nicht mehr unter sieben Grad Celsius, sorgen Sommerreifen für den wesentlich besseren Grip.
Ebenfalls nicht schaden kann es, schon jetzt einen Reifenwechseltermin in der Fachwerkstatt des Vertrauens zu vereinbaren.
Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: größere Terminauswahl, bessere Planbarkeit, schnellere Abwicklung. Denn zu den üblichen Stoßzeiten, wenn alle kommen, sind die Tauschtermine in den Betrieben zu meist auf Tage oder sogar Wochen ausgebucht.
Wer es dann eilig hat, hat Pech gehabt. Weil natürlich auch beim Reifenwechsel gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zu erst.
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