Reifentest: Es müssen nicht immer Premium-Pneus sein

Geiz ist zwar hin und wieder geil, doch gerade beim Reifenkauf kann er gefährlich sein. Kaum setzen die Vorboten des nahenden Frühlings erste wärmende Signale, kommt den meisten Autofahrer der Reifenwechsel in den Sinn. Pünktlich zur anstehenden Wechselzeit hat der ADAC jetzt seinen Sommerreifentest 2018 veröffentlicht. Ergebnis: „Preisgünstige Zweitmarken erzielen gleich oder ähnlich gute Ergebnisse wie Premium-Pneus“.


Laut ADAC-Sommerreifentest erzielen preisgünstige Zweitmarken gleich oder ähnlich gute Ergebnisse wie Premium-Pneus

Von „O“ bis „O“ – „von Ostern bis Oktober“, lautet die goldene Regel für die Einsatzzeit von Sommerreifen. Vor dem Werkstatt-Termin in einem Kfz-Meisterbetrieb, möglichst vorausschauend vor dem Osterfest (1. April 2018) vereinbaren, steht oftmals auch ein Reifenkauf an. Wer dabei Geld sparen will, sollte trotzdem auf die Qualität achten. Finger weg von Billigware aus dem Internet oder einem vermeintlichen Schnäppchen aus dem branchenfremden Einzelhandel.

Gut beraten ist, wer zu den Zweitmarken der großen Hersteller greift. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller ADAC-Test. Darüber hinaus empfehlen die Tester, die Preise der gewählten Reifen immer bei mehreren Händlern zu vergleichen. Des Weiteren weisen die ADAC-Prüfer daraufhin, dass auch die Verschleißwerte eines Reifens in die Überlegungen mit einbezogen werden sollten. Wer darauf achtet, kann ebenfalls Geld sparen.

Für den ADAC-Sommerreifentest 2018 wurde die Laufleistung jedes Reifens auf rund 15.000 Kilometern, davon ca. 60 Prozent Landstraße und ca. 40 Prozent Autobahn, ermittelt.

Quelle und Foto: ADAC