Schulanfang: Jetzt wieder verstärkt auf ABC-Schützen achten

Vorsicht ABC-Schützen. In fünf Bundesländern endet die große Schulpause in dieser Woche. Im September folgen die traditionellen Sommerferien-Spätstarter Bayern und Baden-Württemberg. Für den Rest hat der Ernst des Lebens längst wieder begonnen. Unter den Schüler sind auch viele Schulanfänger, die nun ebenso im Straßenverkehr ihre ersten Erfahrungen sammeln. „Achtung, ABC-Schützen“ warnt deshalb der Automobilclub Deutschland (AvD) und rät Autofahrern, in den nächsten Wochen besonders vorsichtig und umsichtig zu fahren.


Vorsichtig ABC-Schützen: Die jungen Schüler müssen erst lernen, sich im Straßenverkehr zu orientieren und richtig zu verhalten

Nicht nur die großen Ferien sind jetzt für die meisten Schüler zu Ende gegangen, sondern auch das sogenannte „Home Schooling“, eine der Folgen der Corona-Pandemie. Ob mit oder ohne Maske, für die frisch eingeschulten ABC-Schützen ist der schulische Regelbetrieb so oder so eine aufregende Premiere – sowohl im Unterricht als auch im Straßenverkehr.

Doch gerade für Erstklässler birgt der Schulweg eine Reihe von Gefahren, die ganz neu für sie sind. In den kommenden Wochen und Monaten ist deshalb noch größere Vorsicht geboten. Es sei unbedingt erforderlich, immer konzentriert zu fahren, stets bremsbereit zu sein und Rücksicht zu nehmen, fordert der AvD. Also: Finger weg von Smartphone und Co.!

Speziell ABC-Schützen sind auf die Umsicht und das richtige Verhalten aller anderen Verkehrsteilnehmer angewiesen. Die jungen Schüler müssen ja erst lernen, sich sicher auf den Straßen zu bewegen. Ihre Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit ist noch nicht voll ausgeprägt, sie lassen sich nur zu leicht ablenken und ihnen fehlt das Bewusstsein für Gefahrensituationen sowie die Erfahrung im Umgang damit.

Tipp: Der AvD rät Eltern deshalb, Schulanfänger in den ersten Monaten zu begleiten. Sie sollten die Wege vorab planen und dabei auch mögliche Abkürzungen und Gefahrenstellen mit ihrem Kind besprechen. Ein kleiner Umweg über ruhige Nebenstraßen ist oft die bessere Lösung als der direkte Weg über viel befahrene Hauptverkehrsadern.

Neben den Eltern sollten sich aber auch alle anderen Erwachsenen vor Augen führen, dass ihr Verhalten Kindern als Vorbild dient und nachgeahmt wird. Wer als Fußgänger trotz roter Ampel eine Straße überquert, macht sich nicht nur strafbar, sondern handelt auch ausgesprochen verantwortungslos. Die Statistiken weisen leider immer noch erhebliche Unfallzahlen im Straßenverkehr mit Kindern als Opfer aus. Es sollte deshalb im Interesse eines jeden Einzelnen liegen, diese Zahlen weiter zu senken.

Quelle: AvD, Foto: Fotolia