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DAT-Report 2026: Auto bleibt unverzichtbar trotz steigender Kosten

Das Auto bleibt des Deutschen liebstes Kind – emotionaler Anker und Mobilitätsgarant trotz Rekordpreisen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle DAT-Report 2026. Der zudem einen nach wie vor zögerlichen E-Auto-Wechsel, seltene Werkstattbesuche und Händlerdominanz beim Kauf offenbart. Motto: Autofahrer sparen hart, doch Freiheit siegt über alles.

Mann und Frau herzen Motorhaube

Laut aktuellem Dekra-Report lieben deutsche Autofahrer ihr Fahrzeug wie nie: 82 Prozent nennen es essenziell für den Alltag, selbst in Städten mit guter ÖPNV-Versorgung

Mann und Frau herzen Motorhaube

Laut aktuellem Dekra-Report lieben deutsche Autofahrer ihr Fahrzeug wie nie: 82 Prozent nennen es essenziell für den Alltag, selbst in Städten mit guter ÖPNV-Versorgung

Der frisch vorgestellte DAT-Report 2026 beleuchtet das Verhalten deutscher Autofahrer im zurückliegenden Jahr und zeigt: Das Auto ist emotionaler und praktischer Begleiter in unsicheren Zeiten.

Dabei ist laut Dekra eine mehr als positive Grundeinstellung zum eigenen Gefährt als Ergebnis herausgekommen. Demnach lieben deutsche Autofahrer ihr Fahrzeug wie nie.

81 Prozent nennen es demzufolge als essenziell für den Alltag. Selbst in Städten mit guter ÖPNV-Versorgung sind es satte 73 Prozent.

Die durchschnittliche Jahresfahrleistung kletterte dabei auf 13.140 Kilometer, getrieben vor allem durch Pendlerwege. Das Auto verkörpert insbesondere auch Unabhängigkeit in wirtschaftlich rauen Zeiten. Emotional bindet es stark: 68 Prozent fühlen sich sicherer damit als mit Alternativen.

Das gilt ebenso für E-Auto-Fahrer, die  zunehmend positive Erfahrungen (30 Prozent) machen, Reichweite und Ladekomfort hervor heben. 76 Prozent zögern allerdings weiterhin bei Stromern wegen Restwertängsten und fehlender Ladeinfrastruktur zu Hause, die für 72 Prozent essenziell ist. Nur 12 Prozent planen der Dekra zufolge den Wechsel.

Beim Neuwagenkauf zahlten Privatkäufer im Schnitt 44.560 Euro, ein leichter Anstieg, während Gebrauchte bei 18.310 Euro stabil hoch blieben. Der Handel dominiert: Drei Viertel der Gebrauchtwagenkäufe laufen über Händler, mit mehr als 90 Prozent Weiterempfehlung – digitaler Kauf bleibt in der Nische.​

In der Werkstatt werden Besuche seltener, dafür aber teurer. Laut dem aktuellen Dekra-Report kostete eine Wartung 2025 durchschnittlich 542 Euro (+27 Prozent seit 2020), Reparaturen im Mittel 604 Euro (+30 Prozent).

Weiterer Trend: 60 Prozent der befragten Fahrzeughalter sparen und drosseln Ausgaben, indem sie nur Notwendiges angehen oder günstigere Betriebe suchen. Bei Jungwagen melden dem Dekra-Report 2026 zufolge inzwischen 23 Prozent der Autofahrer Softwarefehler.

Die Treue zur Fachwerkstatt des Vertrauens bleibt hoch, doch die Hälfte wünscht schnellere Termine und bessere Angebote. Gleichwohl gewinnen laut Dekra freie Werkstätten Marktanteile und auch weiterhin  zählen persönlicher Kontakt und Service mehr als Apps und Digitalisierung.

Der Report unterstreicht: Angesichts hoher Preise und Unsicherheiten bleibt das Auto Alltagsheld, doch von Werkstatt und E-Mobilität werden spürbare  Anpassungen gefordert.

Quelle: Dekra, Foto: AdobeStock

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