Service & Sicherheit

Feuchtigkeit im Auto: Erhöhtes Unfallrisiko bei beschlagenen Scheiben

Zweiklassengesellschaft. Während sich über den Norden und Osten Deutschlands ein klirrendkalter Frostteppich gelegt hat, dürften weiße Weihnachten im Westen und Süden wieder einmal ausfallen. Regen und Temperaturen im zweistelligen Bereich sorgen zumeist für Trübsal. Lästige Gemeinsamkeit: Das Fahrstuhlwetter macht vielen Autofahrern ortsunabhängig zu schaffen. Häufig ist Feuchtigkeit im Auto der Grund. Folge: beschlagene Scheiben. Was tun, um den Durchblick zu behalten?

Beschlagene Windschutzscheibe: Zuviel Feuchtigkeit im Auto ist häufig die Ursache, sorgt für schlechte Sicht und erhöhte Unfallgefahr

Egal ob es friert oder wie aus Kübeln schüttet, im Winter beschlagen Scheiben besonders schnell. Der Grund: Kalte Luft kann Feuchtigkeit schlechter speichern als warme. So bildet sich schnell Kondenswasser an den kalten Fenstern und sie beschlagen im Handumdrehen. Durch zunehmend schlechtere Sicht erhöht sich die Unfallgefahr erheblich. Deshalb ist Feuchtigkeit im Auto wahrlich keine Lappalie.

Obendrein sollten Autofahrer speziell in Zeiten der vierten Corona-Welle noch achtsamer sein. Denn: Je feuchter die Luft, desto wohler fühlen sich Keime, Bakterien und Schimmelpilze – von gefährlichen Viren mal ganz zu schweigen.

Übrigens, die Ursache für Nässe im Auto ist oftmals hausgemacht. Wer seinen Wagen kontinuierlich pflegt, fährt wesentlich besser, vor allem aber beschwerdefreier. Dabei ist es unerlässlich, dass Fahrzeug auch regelmäßig zu reinigen. Nicht vergessen werden darf die kontinuierliche Säuberung der Ablaufkanäle für Regen- oder Schmelzwasser. Sind diese nämlich durch Schmutz und Laub verstopft, kann das Wasser nicht mehr richtig ablaufen. Schlimmstenfalls staut es sich und sickert womöglich auch noch ins Wageninnere.

Häufig sorgen jedoch die Insassen selbst durch nassgeregnete Kleidung und Schuhe für steten Feuchtigkeitsnachschub. Maßnahmen dagegen sind größtenteils schnell und einfach umzusetzen. Nicht anders als in der Wohnung sollten vor dem Einsteigen Kleidung und Schuhe abgeklopft und bei Minusgraden von Eis und Schnee befreit werden.

Lüftung und Heizung voll aufdrehen, noch besser die Klimaanlage einschalten. Sie ist prädestiniert für gutes Klima und geht auch den Keimen an den Kragen. Anfangs und zwischendurch immer mal wieder kräftig Durchlüften. Ebenso sinnvoll ist eine gute Dichtungspflege. Je älter die Gummis, desto poröser und somit durchlässiger werden sie. Autofahrer sollten spätestens jetzt auch an die Tür- und Scheibendichtungen denken, sie mit dem passenden Pflegemittel behandeln oder fachkundig behandeln lassen.

Darüber hinaus ist es auch wetterunabhängig stets ratsam Pollenfilter und Klimaanlage in der Fachwerkstatt regelmäßig mindestens aber einmal im Jahr checken zu lassen und gegebenenfalls einem gründlichen Service zu unterziehen. Das ist auch nach den Weihnachtsfeiertagen möglich, denn die Kfz-Meisterbetriebe haben zumeist auch zwischen den Jahren geöffnet.

Foto: AdobeStock

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