Service & Sicherheit

Feuchtigkeit im Auto: Wenn beschlagene Scheiben den Durchblick trüben

Trist und trübe, der Januar bleibt grau. Noch bis weit in die nächste Woche hinein geht es ziemlich nass und windig zu. Der Winter macht weiterhin Pause, Schmuddelwetter ist bis auf Weiteres angesagt. Fahrstuhlwitterung allerorten. Mal ist es ordentlich kalt, dann wieder wärmer. Mal frieren die Scheiben, mal sind sie nass. Hinzukommt oftmals lästige Feuchtigkeit im Wageninneren. Folge: Beschlagene oder sogar von innen gefrorene Scheiben, schlechte Sicht, erhöhtes Unfallrisiko. Was können Fahrzeughalter tun, damit sie den Durchblick behalten?

Maedchen guckt durch beschlagene Autoscheibe

Feuchtigkeit im Auto ist oft hausgemacht, kann schnell und einfach behoben werden

Maedchen guckt durch beschlagene Autoscheibe

Feuchtigkeit im Auto ist oft hausgemacht, kann schnell und einfach behoben werden

Frost an der Innenseite des Fahrzeugs, muffiger Geruch und beschlagene Scheiben - Feuchtigkeit im Auto ist keine Lappalie und kommt in der kalten Jahreszeit häufig vor. Speziell in Zeiten von Omikron und Co. sollten Autofahrer besonders achtsam sein. Denn: Je feuchter die Luft, desto wohler fühlen sich Keime, Bakterien und Schimmelpilze – von gefährlichen Viren mal ganz zu schweigen.

Bevor es obendrein auch noch rostet, sollten die Ursachen bekämpft werden. Was also kann Autofahrer gegen Feuchtigkeit im Innenraum tun? Beispielsweise auf die Umstände achten. Denn: Besonders im Winter tragen Autofahrer durch nasse Kleidung und Schnee an den Schuhen Feuchtigkeit ins Wageninnere. Dadurch werden nicht nur Polster nass, sondern auch Fußmatten, die bei niedrigen Temperaturen nicht richtig trocknen können. Also, Schuhe vom Schnee befreien, bevor man ins Auto einsteigt.

Bei nassen Fußmatten gilt: herausnehmen und trocknen lassen. Außerdem ist es ratsam, im Winter Fußmatten aus Gummi zu benutzen. Zudem sollte daraus regelmäßig das Wasser entfernt werden. Andernfalls verdunstet es durch die warme Heizungsluft und kondensiert dann an den Scheiben.

Auch undichte Stellen am Auto wie zum Beispiel an Türen, Fenstern und Heckklappen können für Feuchtigkeit im Fahrzeug verantwortlich sein. Hier sammelt sich das Wasser in den Dämmmaterialien, wo es zu modern beginnt. Maßnahme: Alle Dichtungen regelmäßig kontrollieren und pflegen. Ist es bereits zu spät, sind die Dichtungen undicht oder gar hinüber, sollte zum fachgerechten Austausch schleunigst ein Kfz-Meisterbetrieb aufgesucht werden.

Bei zu viel Feuchtigkeit im Fahrzeug empfiehlt es sich zudem, gut durchzulüften. Dafür die Heizung stark aufdrehen und die Klimaanlage anschalten. Folge: Die Feuchtigkeit wird aus der Luft entzogen und nach draußen geleitet. Aber Achtung: Laut dem ADAC funktioniert dies nur bei einer Außentemperatur von minimal sechs Grad und wenn das Auto noch nicht zu feucht ist. Bei Fahrzeugen mit Klimatronic sollten die Einstellung „Defrost“ gewählt werden.

Wer ein Schiebedach hat, kann zum Testen der Abläufe eine kleine Menge Wasser in die Regenrinne geben. Das Wasser sollte abfließen. Wenn es stehen bleibt, sind möglicherweise die Ablaufschläuche verstopft, und das Wasser sickert hinter der Innenverkleidung in den Fußraum. Verstopfte Schläuche sollten ebenfalls in einer Fachwerkstatt repariert werden.

Zu guter Letzt: Zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe sammeln sich in der dunklen Jahreszeit viel Laub und Schmutz. Der ADAC rät, den Winterschmodder regelmäßig zu entfernen, sonst könnte der Regenwasserablauf der Heizung verstopfen. Darüber hinaus kann moderndes Laub mit der Zeit auch den Lack angreifen. Zudem können sich Blätter in den Türen und der Heckklappe sammeln und dort ebenfalls Wasserablauflöcher verstopfen.

Quelle: ADAC, Foto: AdobeStock

 

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