Mit Effizienz und Sportlichkeit. Mit dem K4 möchte Kia nicht nur frischen Wind ins Kompaktsegment bringen, sondern es auch gleich neu sortieren. Als dynamisches Schrägheck mit Hightech-Anspruch und ungewöhnlich hohem Komfort tritt er in der in Deutschland nach wie vor umkämpften Golf-Klasse an.
Bereits beim ersten Blick zeigt der K4, dass Kia seine Designphilosophie „Opposites United“ ernst meint. Die fließende Dachlinie, die elegant in die Heckklappe übergeht, verleiht dem 4,44 Meter langen Fünftürer eine fast coupéhafte Silhouette, während das charakteristische „Star Map“-Tagfahrlicht die Front inszeniert, als sei sie direkt aus einer Studie übernommen.
Die in die C-Säule integrierten Türgriffe hinten sind mehr als Effekthascherei: Sie strecken die Seitenlinie optisch und lassen den K4 edler wirken, als es der Blick in die Preisliste erwarten lässt.
Im Innenraum schlägt das in Mexico vom Band laufende Schrägheck eine Brücke zwischen digitaler Moderne und klassischer Ergonomie. Das Panoramadisplay spannt sich weit über die Armaturentafel und bündelt ein volldigitales Kombiinstrument, den 12,3-Zoll-Touchscreen sowie ein separates Touchfeld für die Klimabedienung – alles gestochen scharf, schnell reagierend und logisch strukturiert.
Trotz der üppigen Bildschirmfläche wirkt das Cockpit nicht überladen, weil Kia der Versuchung widersteht, wirklich jede Funktion hinter Menüs zu verstecken; wichtige Tasten für Home, Karte und Medien liegen physisch unter dem zentralen Display.
Am Steuer entfaltet der K4 seinen Charme. Auf der Autobahn entfalten die 180 PS des 1,6-Liter-Turbos mühelos ihre Kraft, das 7-Gang-DCT schaltet geschmeidig und hält Gänge sportlich lang.
Mit 265 Nm Drehmoment spurtet der K4 in 8,4 Sekunden auf 100 km/h, bei 210 km/h Spitze ist Schluss. Die Lenkung ist präzise, ohne nervös zu zucken, die Mehrlenker-Hinterachse schluckt Unebenheiten weich, auch in Kurven kein Untersteuern, kein Driften, einfach ausbalanciert.
Im Stadtverkehr zeigt der kleine Wendekreis von 10,72 Metern Wirkung: Einparken fällt leicht, der adaptive Regler mit Stop-and-Go hält entspannt im Stoßverkehr. Die 48V-Mildhybrid-Version des 1,0-Liters segelt geschmeidig, Start-Stopp wirkt nahtlos, der Verbrauch pendelt um sechs Liter – der K4 ist sparsam, ohne Langweiler zu sein.
Auch die Technik an Bord punktet mit KI-Assistent per „Hey Kia“, Google-POIs, OTA-Updates und Streaming-Optionen wie Netflix im Stand. Assistenzsysteme wie Totwinkel mit Monitor oder Spurwechselassistent entlasten spürbar.
Die Preise starten bei 29.990 Euro (Vision), die 180-PS-Variante GT-Line geht bei bei 38.290 Euro los – mit 7 Jahren Garantie ein starkes Paket.
Foto: Kia







