TÜV-Report 2018: Jedes dritte Fahrzeug hat Mängel

Alle Jahre wieder im Herbst tauchen im Zusammenhang mit dem aktuellen TÜV-Report seltsame Fabelwesen auf: Die Rede ist dann von Mängelriesen und Mängelzwergen. Lustig ist das aber leider gar nicht. Denn die Prüfer mussten im Untersuchungszeitraum bei jedem dritten Fahrzeug Mängel feststellen. Laut des TÜV-Reports 2018 fiel sogar jedes fünfte Auto durch!


Wer sein Auto nicht regelmäßig pflegt und wartet, muss spätestens bei der HU die Zeche zahlen

Mal schleifen die Bremsen, mal röhrt der Auspuff und vielen geht nicht einmal ein Licht auf. Zwar zieht der TÜV in seinem aktuellen Report 2018 grundsätzlich ein positives Fazit und freut sich über „ein stabil hohes Niveau“. Jedoch bei jedem dritten Wagen  mussten die TÜV-Prüfer Mängel feststellen. Jedes fünfte Fahrzeug fiel sogar bei der Hauptuntersuchung (HU) wegen erheblicher Mängel durch.

Ob bis zu drei, fünf, sieben, neun oder elf Jahre alt, absoluter Spitzenreiter bei der Mängelliste ist über alle Altersstufen hinweg die Beleuchtung. Dabei wurde besonders häufig das Abblendlicht beanstandet. Gegenüber dem TÜV-Report 2017 stieg die Mängelquote hierbei von 19,7 auf nun 21,9 Prozent an. Überproportional oft werden zudem Bremsen, Stoßdämpfer und Achsen beanstandet, die nicht mehr so funktionieren wie sie sollten. Zu den häufigen Mängeln zählen auch Motoren, die Öl verlieren oder Schäden am Antriebsstrang.

Der TÜV Report 2018 listet für alle Fahrzeugtypen die häufigsten Mängel auf, sortiert nach Alter und Kriterien wie Fahrwerk, Bremsanlage und Beleuchtung. Datengrundlage sind insgesamt 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen (HU) zwischen Juli 2016 und Juni 2017.

Wenig überraschend stellt der TÜV-Report abschließend fest: Je älter das Fahrzeug, desto größer und häufiger die Mängel. Umso wichtiger ist die regelmäßige  Wartung und Pflege des Autos, zum Beispiel in der Fachwerkstatt Ihres Vertrauens.

Quelle und Foto: TÜV Süd