Auto & Kosten

Wagenwäsche: Vorsicht vor hartnäckigem Winterschmutz

Nach klirrender Kälte schaute der Sommer schon mal kurz vorbei. Trotz etlicher Frühlingsboten ist der Winter noch nicht endgültig abgehakt. Dennoch steht bei vielen Autofahrern bereits der Frühjahrsputz am eigenen Wagen auf dem Plan. Vor einer gründlichen Wagenwäsche gibt es allerdings einiges zu beachten, sonst könnte schnell mal das schöne Blechkleid in Mitleidenschaft gezogen werden. Damit der Lack nicht gleich ab ist, gilt: Vorsicht bei der Autowäsche.

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Gerade während der Wintermonate wird der Autolack besonders stark strapaziert und von vielen kleinen Lackfressern angegriffen. Kontinuierliche Pflege ist ratsam. Autofahrer die nach überstandener Frostperiode alles in einem Abwasch erledigen wollen, sollten dabei allerdings sehr behutsam und vorsichtig vorgehen. Sonst drohen Lackschäden.

Soll jetzt die Salzkruste aus dem Winter von der Karosserie entfernt werden: nicht ohne Vorwäsche in die Waschanlage! Darauf weist der ADAC hin. Die Vorwäsche kann zum Beispiel mit einem Dampfstrahler erfolgen. Sie weicht den hartnäckigen Schmutz auf dem Autolack auf und verhindert, dass Schmutzpartikel, Sand und Steinchen bei der Wäsche wie Schmirgelpapier auf dem Lack wirken und Kratzer entstehen können. Einfache Standard-Waschprogramme sind aus ADAC-Sicht ausreichend.

Teure Premium-Programme mit Unterbodenwäsche sind aus technischer Sicht dem Automobilclub zufolge nicht notwendig und können sogar zu Problemen führen. Bei älteren Fahrzeugen kann durch das Reinigen des Unterbodens Feuchtigkeit in Hohlräume im Fahrzeugboden eindringen. Bei modernen Fahrzeugen, die am Unterboden meist mit Kunststoff verkleidet sind, ist die Unterbodenwäsche zum Schutz vor Korrosion schlicht überflüssig.

Falls bei der Autowäsche wasserabperlende Produkte verwendet werden, sollten Autofahrer die Frontscheibe unbedingt danach mit einem Feuchttuch behandeln. Dieses Tuch wird in der Regel vom Betreiber der Waschanlage ausgehändigt und vermeidet die Bildung von Schlieren beim ersten Betrieb des Scheibenwischers. Reste von Feuchtigkeit auf dem Lack lassen sich mit einem Mikrofasertuch abwischen. Ansonsten können Kalkflecken entstehen, die vor allem auf dunklen Lacken unschön aussehen. Zum Schutz vor Sonnenstrahlung und klebrigen Blütenpollen ist die Konservierung des Lacks nach der Reinigung sinnvoll.

Eine Versiegelung mit Hartwachs hält etwa drei bis sechs Monate, eine Profiversiegelung durch eine Fachwerkstatt sogar bis zu einem Jahr. Sollten Autofahrer nach dem Waschen Lackschäden beispielsweise durch Steinschlag entdecken, sollten die beschädigten Stellen gereinigt und im Anschluss unverzüglich behoben werden. Denn: Bleiben Lackschäden unbehandelt, können ansonsten größere Rostschäden und teure Reparaturen die Folge sein. Eine Smart-Repair in einem Kfz-Meisterbetrieb schafft hingegen schnell Abhilfe.

Zur Autowäsche nach dem Winter gehört neben der Außenreinigung auch das Säubern aller Scheiben von innen. Außerdem empfiehlt es sich, das Wischwasser nach Ende des Frosts im Frühjahr auf Scheibenreiniger für den Sommer umzustellen. Während Produkte für den Winter gegen das Vereisen des Wischwassers helfen, lösen Reinigungsmittel für den Sommer vor allem Insektenschmutz besser von der Scheibe.

Quelle: ADAC, Foto: AdobeStock

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